Aus evolutionärer Sicht kann man viele Merkmale der Knorpelfische als Anpassung an die Lebensweise und den Lebensraum in der Tiefsee interpretieren: so wäre die Reduktion des Knochenskelettes zur Verringerung des spezifischen Gewichtes, die Entwicklung spezialisierter elek entstanden sind. Demnach hätten die rezenten Haie, die heute flache Küstengewässer besiedeln, diesen Lebensraum sekundär erschlossen.
Die gängige Lehrmeinug sieht die Knorpelfische als eine SchwesterGruppe der Knochenkiefermäuler (Osteogna entstanden sind und entweder mit den S oder den Fleischflossern in einem Schwestergruppenverhältnis stehen.
Bei den Knorpelfischen besteht das Skelett aus Knorpel, der jedoch durch Einlagerung von prismatischem Kalk hohe Festigkeit erlangen kann.
- Plattenkiemer (Elasmobranchii)
- Seekatzen (Holocephali)
Die Knorpelfische (Chondrich (Gna (Selachii) und Rochen (Batoidea).
Das hat jedoch gravierende Folgen im Hinblick auf die etablierte Bewertung vieler äußeren Merkmale. So müsste der unmittelbare gemeinsame Vorfahre der drei Taxa beispielsweise über ein Lungen-Schwimmblasenorgan und knöcherne Kiemendeckel verfügt haben, die folglich bei den Knorpelfischen wieder reduziert wurden.
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