Mbuna ist der Oberbegriff für mehrere Gattungen von Cichliden (buntbarschen), die im Malawisee (Ostafrika) endemisch leben, also nur dort vorkommen.
Besonders farbenprächtige Ver. Die in der aquaristik bekanntesten Gattungen sind Pseudo, Labeo, Melanochromis. Mbunas sind Felsbewohner, die in den Uferregionen des Malawisees im Felslitoral heimisch sind. weitere Gattungen sind Cynotilapia, Gephyrochromis, Iodo, Pe. Alle anderen Gattungen werden als Nicht-Mbuna bezeichnet.
Die Tiere sind Maulbrüter, d.h. das Weibchen nimmt nach der Eiablage die Eier ins Maul und brütet sie dort aus. Das Männchen beteiligt sich nicht an der Brutpflege (Mutterfamilie). Die Gattungen der Mbuna sind recht aggressiver Natur, es gibt natürlich einige Ausnahmen. Die Männchen bilden meist Reviere, um die sie nicht selten bis zum Tode kämpfen. Auch die Weibchen mancher Gattungen besetzen kleine Reviere, meist nur einfache Höhlen, die sie bewohnen. In der Literatur werden diese Kleinreviere oft als Futterreviere bezeichnet.
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