Gewinnung
- Auskristallisieren des schwerer löslichen Kaliumchlorids beim Eindampfen von konzentrierten Carnallit-Lösungen (KMgCl3 * 6 H2O).
- Durch Flotation von kaliumchloridhaltigen Salzgemengen, z.B. im Kalibergbau gewonnener Rohsalze.
- Durch das Heißlöseverfahren: selektives Herauslösen des KCl aus Salzgemengen auf Grund unterschiedlicher Temperaturabhängigkeiten der Löslichkeiten von Salzen.
- Durch elektrostatische Trennung aus Salzgemengen, ESTA(R)-Verfahren.
Vorkommen
Weltweit gibt es zahlreiche kaliumchloridhaltige Salzvorkommen. Von herausragender Bedeutung sind die Vorkommen in Kanada, in der GUS und Deutschland. In Zukunft soll das über 240 Millionen Tonnen große Vorkommen im Seebecken von Lop Nor in China erschlossen werden.
Kaliumchloridhaltige Minerale
- Sylvin (Sylvit) - KCl
- Sylvinit - KCl * NaCl
- Carnallit - KCl * MgCl2 * 6 H2O
- Kainit - KCl * MgSO4 * 3 H2O
Verwendung
- Düngemittel
- Geschmacksverstärker (E 508)
- Rohstoff für die Herstellung fast aller Kaliumverbindungen (beispielsweise Kaliumcarbonat, Kaliumhydroxid)
- Streusalz (wegen der tieferen Schmelztemperatur einer Kaliumchlorid-Wasser-Mischung auch bei Temperaturen unter -10 °C wirtschaftlich einsetzbar).
- Härtesalz in der Metallindustrie
- Schwebemittel in der Emailindustrie
- Bestandteil künstlich hergestellter physiologischer Lösungen
- Lähmungsmittel bei der Hinrichtung durch die Giftspritze in den Vereinigten Staaten
- Aufbewahrungslösung für pH- Meßelektroden (3 mol/l KCl - Lösung)
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Weitere Informationen zum Thema finden Sie in der Übersicht: Index Zierfische
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