Vorkommen
Er kommt sowohl in hafenahem Brackwasser vor, als auch mitten auf offener See.Der Barracuda bevorzugt subtropische und tropische Meere, wobei er bei der dortigen Wasserqualität keinerlei Abstriche macht.
Da er sehr neugierig ist und keinerlei Scheu dem Menschen gegenüber zeigt, sind Vorfälle in Hafenbecken nicht wirklich selten.
Taucher in einem Barracudaschwarm
Fortpflanzung
Hierbei schwanken die Meinungen der Experten jedoch immens, da man keine beweisfähigen Angaben dazu besitzt. Man geht davon aus, dass wenn sie die Größe von etwa 20-30 cm erreicht haben sich zu größeren Gruppen zusammenschließen. Die Jungtiere halten sich während ihrer Entwicklung in Nischen der Riffe, zwischen Wasserpflanzen oder teilweise sogar in Mangroven auf. Jedes Weibchen laicht mehrmals,wobei die Eier frei treibend dem Wasser überlassen werden. Die Laichzeit reicht von April bis September. Er zieht im Frühjahr von Mexiko entlang der Küste nach Norden um dort zu laichen.Am meisten weiß man über die Lebensart bzw. Fortpflanzung des kalifornischen Barracudas.
Lebensweise
Diese gehören zu den beeindruckensten Erscheinungen unter Wasser.Als Jungfisch trifft man ihn meistens in riesigen Schulen an, die oftmals spiralförmige Strukturen bilden.
Als adultes Tier bevorzugt er jedoch das Leben eines Einzelgängers und ausgerechnet diese Einzelgänger sind für die Mehrzahl von Angriffen verantwortlich.
Er lebt räuberisch von anderen Fischen, die er mit seiner äußerst explosiven Jagdtechnik erlegt. Als Jungfisch macht er auch Jagd auf größere Fischschwärme, die über weite Strecken vorsichtig verfolgt und schließlich erjagt werden.
Der optische Reiz führt meist zu einer sofortigen aggressiven Reaktion, die zu schweren Verletzungen mit großen Blutverlust führen kann. Er reagiert äußerst empfindlich auf alle grellen Farben und vor allem auf blinkende und blitzende Gegenstände (Taschenlampen, Uhren etc.Der Barracuda orientiert sich bei der Jagd hauptsächlich über die Augen und weniger über den Geruchssinn.).
Er wird vor allem in Taucherkreisen weit mehr gefürchtet als die meisten Haiarten.Der Barracuda ist einer der wenigen Fische, die als äußerst gefährlich einzustufen sind. Angriffe des Barracudas werden jedoch seltener registriert als Haiangriffe, sodass hierzu keine genauen Zahlen vorliegen.
Viele Taucher, die den Mut fassen, in einen Barracudaschwarm zu schwimmen, werden dieses Erlebnis wohl lange Zeit nicht mehr vergessen können!.Wie auf der Abbildung jedoch zu erkennen ist, muss es nicht immer zu aggressiven Reaktionen Tauchern gegenüber kommen.
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Weitere Informationen zum Thema finden Sie in der Übersicht: Index Zierfische
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